Sally on the Blog

Sprachentwicklungsbetrachtungen

November 26th, 2009

Puh, welch himmlische Ruhe jetzt… *am Rotweinglas nipp*. Wahnsinn, wie still es plötzlich sein kann, wenn das große Plappermaul und sein kleiner Gefolgsmann und Bruder endlich im Bett sind.
Unser Kleiner hat ja bis vor einigen Wochen ungefähr ein halbes Jahr nichts Anderes als “Da” gesagt. Mit dem Finger auf das Objekt des Interesses gezeigt und entweder ein Ausrufe- oder ein Fragezeichen per Tonfall dahinter gesetzt und wir wussten über alles Bescheid. Langsam haben wir uns aber schon Sorgen gemacht, weil es so keinerlei Sprachentwicklung zu geben schien. Andere gleichaltrige Kinder konnten mindestens ihre Eltern benennen und manche auch das eine oder andere Tier. Unserer nicht, das höchste der Gefühle war ein aufgeregtes “Dada!” Wie sehnsüchtig hab ich auf ein “Mama” gewartet; lange vergeblich. Irgendwie ist er aber offensichtlich mit dem Einschiessen der Backenzähne ins Sprachzeitalter vorgedrungen. Ganz plötzlich spricht er den ganzen Tag und und alles nach, was er irgendwie hört. Völlig überraschend sehe ich mich also mit exzessiven Sprachexplorationen, um nicht zu sagen -explosionen, konfrontiert.
Beispielsweise spielt das geschlechtliche Dasein neuerdings eine große Rolle bei uns. Nicht nur Mama und Papa und der Bruder und alle Kinder in der Kinderkrippe werden in “Mann”, “Fau”, “Bub” und “Mechen” kategorisiert. Nein, auch der ca. 20jährige German-Parcel-Paketdienstmensch wird jauchzend mit “Mann” begrüßt. Auf dessen Nachfrage, was der Kleine denn gesagt hätte, erklärt dieser es selbst mit einem näher ausführendem “Papa”. Selbstredend wollte mein Kleiner ihn auf den unglaublichen Zufall hinweisen, dass er und sein Vater des selben Geschlechts seien. Was der Paketmensch hingegen verstanden hat, ist sein Problem.

Nahrungsmittel stehen auch hoch im Kurs. Alles was ihm nicht schmeckt ist “Nane”, denn Bananen konnte er tatsächlich noch nie leiden. “Bären” dagegen, insbesondere Himbären, schmecken ihm gar vortrefflich, wohingegen die Blaubären eine nach der anderen mit einem traurigen “Happala” vom Tisch herunterfallen.
Neulich gabs Schwammerl, das fand er hochinteressant. Ich sah mich beim meditativen Schälen der Champignons damit konfrontiert, statt nach dem nächsten Pilz ins Legokrokodil oder das Schmuseschaf zu greifen, welche er freundlich gegen die “Wammel” auf der Küchenarbeitsplatte getauscht und dieselben in der Wohnung verteilt hatte. Die Kleineren davon passten übrigens mit einiger Mühe in die Kreisform seines Steckzylinders. Andere Wammel habe ich noch tagelang später im Wäschekorb und der Kugelbahn gefunden.

Auch Zwei-Wort-Sätze kann er bereits und spätestens damit ist ihm der Durchbruch, was komplexe Sprachmitteilungen betrifft, gelungen.
Wir werden aktuell bereits morgens um 5 Uhr darüber informiert, dass der Krakra im Baum sitzt und seine Freundin, die Amel, ebenfalls. Selbst meine müden Hinweise, dass sowohl der Rabe als auch die Amsel jetzt schlafen, so wie die kleinen Kinder auch, trübt seine morgendliche Begeisterung nicht. Ich hoffe sehr, dass sich dieses ausgeprägte ornithologische Interesse demnächst gänzlich verflüchtigt oder sich mehr auf den Tag konzentrieren.
Auch beim gemeinsamen Essen - welches mit Kleinkind noch nie unanstrengend war - hat sich mit der neuerlichen Sprachexplosion der Schwierigkeitslevel erhöht. Zum Beispiel werden die besonders schönen Wörter “Batzerei” und “putzen” dafür mißbraucht, zuerst mit dem Saftbecher das Erstere zu veranstalten und anschließend das weitere Essen mit der Forderung nach Zweiterem verweigert. Das klingt dann wie “Reiiiiiiii butzen!” Und wenn man ihm dann tatsächlich einen Lappen in die Hand drückt, wird die Batzerei unter kopfschüttelndem “neinneinnein” auf den gesamten Eßtisch und den Boden darunter ausgedehnt.

Neu gelernte Wörter verwendet er begeistert und inflationär, wenngleich nicht immer den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend. Das Wort Butter z.B. gefällt ihm so gut, dass er immer auf die Frage, ob er ein Brot oder eine Breze möchte, mit einem freudigen “Butter” antwortet. Schmiert man ihm diese dann folgsam aufs Brot, kann es passieren, dass er unmittelbar damit beginnt, die Brotwürfelchen gekonnt aufeinander zu stapeln, bis sie umfallen. Happala. Mit Butter haften sie aber definitiv besser aufeinander.

Ein und dasselbe Wort kann aber auch für völlig unterschiedliche Bedeutungen verwendet werden und für die förderungswilligen Eltern des sprachbegabten Kindes gilt, die richtige Entsprechung zu erkennen. So bedeutet z.B. der Satz “Guki rein”, dass die überaus leckere Gurke in den Mund gesteckt, statt in die Salatschüssel geschmissen werden soll. “Ebes rein” dagegen bedeutet, dass die dumme Erbse leider ins Mamas Johannisbeerschorleglas fallen muss. Happala. Manche Erklärungen ergeben sich eben erst durch die Tat, dann aber deutlich. Warum sowohl Flugzeug als auch Hubschrauber “Wawak” sind, kann ich mit einiger Mühe nachvollziehen. Weshalb aber auch der Kugelschreiber diesen Namen trägt, bleibt ein Rätsel.

“Malen” steht auch hoch im Kurs. “Malen neinneinneinnein” ist übrigens Ausdruck des elterlichen Verbots, woanders als auf Papier zu malen. Seine Pflichten theoretsich zu kennen ist aber nur das eine, sich daran zu halten aber nochmal was ganz Anderes. Meine Lohnsteuerkarte für 2010 ziert neuerdings ein surrealistisches Gebilde, welches der Künstler als “Krakra” bezeichnet. Leider ist es dabei nicht ganz gelungen, aus der 1 im Feld der Steuerklasse eine 3 zu machen. Das wird unser Entwicklungsziel für die zweite Hälfte des 2. Lebensjahres sein.

Herr P. meint, dieses hochkommunikative Element unserer Kinder sei nicht weiter verwunderlich, da man der Mutter ja - so sie einmal tot ist - auch das Mundwerk extra erschlagen müsse und dass Logorrhöe genetisch bedingt sei. Und von meinem Großvater selig erzählt man sich nach wie vor, dass er - als ich selbst zu sprechen anfing - gedroht hätte, auszuziehen (ich lebte mit meiner ledigen Mutter bei den Großeltern), sollte sich herausstellen, dass ich soviel sprechen würde wie seine Schwägerin Martha.
Welche im Gegensatz zu ihm übrigens heute immer noch lebt, was ich vor allem daran merke, dass oftmals stundenlang belegt ist, wenn ich versuche, meine Oma anzurufen.

Naja, wie auch immer… herzallerliebst ist dieses kindliche Gequatsche. Aber wenn ich dem Zwerg abends müde den Schlafanzug anziehe, er mir dabei grob in den Ausschnitt greift, dauernd “Busen Frau?” sagt, bis ich ihm eine befriedigende Antwort gebe, wünsche ich mir schon manchmal die “Da”-Phase zurück. Es war so einfach, darauf zu antworten.

Stille Grüße,
SallyP.

Noro zu Besuch

November 17th, 2009

So. Nach tagelangem Pendeln zwischen Couch und Klo, wo ich abwechselnd in die Schüssel oder an die Wand geschaut habe, bin ich langsam wieder in der Lage, länger als einige Minuten vor dem Computer zu sitzen. Nachdem der Tatort nun schon angefangen hat, will ich die Gunst der Stunde nutzen und Euch von unserem Besuch die letzten paar Tage berichten. Noro, ein perfides und hinterhältiges altes Schwein, hat hier vorbeigeschaut.
Wenn man Kinder hat - und ich habe ja derer sogar zwei - dann weiß man, dass damit ab und an auch die Seuche einhergeht. Als Eltern darf man nicht zimperlich sein und muss mutig den Kampf gegen widerliche Krankheiten aufnehmen können. Ich habe mit meinen Kindern schon einiges überstanden: Rotavirus, Läuse, Zecken, Camphylobakterbedingte Durchfallerkrankung bei 37 Grad Hitze in Kombination mit Gipsbein, Platzwunden aller Art, rausgeschlagene Zähne und der besondere Highlight: die Hand-Fuss-Mund-Krankheit, im Tierreich besser bekannt unter “Maul- und Klauenseuche”. Alles auf seine Art ein besonderer Höhepunkt meines Mutterlebens.
Diese Woche durfte ich aber erstmals eine Kinderklinik über Nacht von innen sehen, was ebenfalls eine bereichernde Erfahrung war.
Anfang der Woche wurde der Husten unseres Zwerges wieder so schlimm, dass wir die Kinderärztin konsultieren. Jahreszeitbedingt war das Wartezimmer voll mit kleinen Seuchenträgern und auch mein aufgeschlossener Kleiner hat sich freudig ins Bobbycar-, Plastikrutschen-, Bilderbuch- und Riesenbauklötzegetümmel gestürzt und mit einigen neuen Freunden Nasenrotz getauscht. Genau 15 Stunden später fing er an zu fiebern, hörte auf zu trinken und hatte 5-minütlich die Hosen voll und davon binnen kürzester Zeit einen feuerroten Hintern. Noch einige Stunden später war er nicht mehr ansprechbar, schlief nur noch und hatte eiskalte Gliedmaßen. Wir schafften ihn abends in die Kinderklinik, wo schon eine Armada an schweinegrippenverdächtigen Kindern in der Notaufnahme saß und wir uns wahnsinnig darüber ärgerten, die Reise-Ganzkörperkondome vergessen zu haben.
Aufgrund beginnender Dehydrierung wurden wir stationär aufgenommen, was zu einigen Verwirrungen führte, weil die Klinik nicht damit gerechnet hatte, dass der Vater als Begleitperson mit aufgenommen werden sollte und nicht die - offenbar biologisch dafür vorgesehene - Mutter. Uns wurde erklärt, dass die Klinik übervoll sei und sie einen Begleitvater aber nicht zu einer Begleitmutter ins Zimmer stecken dürften und wir deshalb ein Einzelzimmer in der Chirurgie bekämen. Bingo, hab ich mir gedacht, denn ich hatte eh schon Sorge, was wir uns im Doppelzimmer für neuerliche Widerlichkeiten einfangen würden. Und natürlich war ich auch sehr froh, dass Herr P. auf diesem Weg keine heisse Bekanntschaft machen und die Gunst der Stunde einer einsamen Kliniknacht mit einer wasserstoffblonden Doppel-D-Begleitmutti nutzen könnte. Soweit so gut, der Zwerg bekam also eine Nacht und einen Tag lang Infusionen und schlief derweil. Als ich am nächsten Abend gestresst aus dem Büro zur Ablösung des Kindsvaters anrückte, war er gerade richtig aufgewacht und die Nadel gezogen. Seine Gliedmaßen waren wieder warm, der Blick klar und das Kerlchen quietschfidel und rotzfrech. Es war mehr als schwierig, ihn im Zimmer zu halten (er kann neuerdings Türen öffnen), geschweige denn, ihn abends hinzulegen. Als er endlich schlief und ich mich ebenfalls todmüde auf die Pritsche geschmissen habe, geschah natürlich das Unvermeidliche:
In meinem Bauch fing es an zu brodeln und innerhalb von Minuten fühlte ich mich sterbenskrank. Den Rest der Nacht habe auf und über dem Klo verbracht und per sms bekam ich Mitteilung davon, dass mein in jeder Lebenslage liebender und solidarischer braver Mann zu Hause derselben Tätigkeit nachging.
Am nächsten Morgen wurden wir mit dem Hinweis entlassen, dass nichts so ansteckend sei wie der Norovirus und wir trotz allerstrengser Hygienemaßnahmen mit Komplettfamilienansteckung rechnen und darüber hinaus aufpassen müßten, dass es nicht zu Rückfällen käme. Kaum waren wir daheim, rief das Gesundheitsamt an und belehrte uns darüber, dass wir zwar 48 Stunden nach den letzten Symptomen wieder arbeiten gehen dürften, unseren Stuhlgang aber bitteschön während der nächsten Wochen ausschließlich zu Hause “ablassen” und uns nach demselbigen bitteschön die Hände waschen sollten. Nichts bleibt einem erspart. Nicht mal, mit wildfremden Beamten am Telefon den eigenen Stuhlgang und Hygienemaßnahmen zu besprechen.

Das Wochenende haben wir hier in Quarantäne verbracht, bei Pfefferminztee, Zwieback und Hühnerfrikassee. Herr P. und ich haben im Wechsel geschlafen und der, der gerade nicht auf dem Klo saß, hat dem inzwischen völlig gesundeten Kind mit fiebrigem Kopf Bücher vorgelesen, Lego gespielt oder ambitioniert das Händewaschen trainiert. Unser großes Kind hat angestrengt in sich gehorcht und im 5-Minuten-Takt verkündet, dass es jetzt bestimmt auch den Norovirus hätte, was sich bisher aber nicht bewahrheit hat. Offenbar ist er der einzige hier, der allgemeingültige Hygienemaßnahmen nach dem Toilettengang beachtet hat.
Heute Nachmittag haben wir es dann nicht mehr ausgehalten und sind ein bißchen spazieren gewesen. Bei der Heimkehr fanden wir auf dem Anrufbeantworter die Urgroßmutter in heller Aufregung, wo wir denn seien und wie wir es wagen könnten, uns amtlich angeordneter Quarantäne zu widersetzen.

4 Tage in absolutem Wahnsinn also. Vorhin, als der Zwerg endlich im Bett war und ich die Spülmaschine eingeräumt habe, kam mein Großer und meinte:
“Mama, ich möchte unbedingt Dudelsack spielen lernen”.
Klar, hab ich mir gedacht, eine künstlerisch/musikalische Untermalung ist genau das, was wir hier noch brauchen.

SallyP.

Der perfekt vorbereitete Umzug

November 8th, 2009

Drei kurze Tage Urlaub sind vorbei. Morgen muss, bzw. darf ich wieder ins Büro und es wird mir ein Vergnügen sein, dort wieder abstraktere Probleme zu lösen, als meine eigenen. Ich wollte die drei Tage nutzen, um unseren großen Umzug im Dezember vorzubereiten. Also die ganze Wohnung auf den Kopf stellen und alle sich in ihr befindlichen Dinge hervorkramen und nach den beiden Kategorien “sofort zu vernichten” und “unbedingt zu behalten” zu ordnen.
Dass dies eine forderndere und intensivere Aufgabe ist, als zunächst angenommen, hätte man wissen können…
Am Montag hatte ich mir das Bücherregal vorgenommen. Es ist groß und voll. Die neue Wohnung ist zwar größer, aber der gewonnene Platz wird dort dringend von unserem neuen Familienmitglied und seinem Hüpfpferdchen, seinem Bobbycar und seinen Freunden Schäfchen, Bert, dem bösen Tiger und all dem anderen Gesockse gebraucht; insofern haben die Bücher kein Recht auf Expansion. Da diese bereits in zweiter Reihe standen, mussten einige raus. Schwierige Aufgabe, wie fängt man das an? Tut man die weg, die einem nicht gefallen haben? Und wenn es aber Klassiker sind, welche all die Jahre schick im Bücherregal stehend dazu beigetragen haben, uns den Nimbus einer schöngeistigen Intellektuellenfamilie zu bewahren? Was denken die Nachbarn, wenn ich Dostojewskijs “Dämonen” ins Altpapier trage? Ich könnte dazu sagen, dass ich gerade eine Erstausgabe davon erworben habe und deshalb die herkömmliche Ausgabe nicht mehr brauche.
Oder lieber weg mit den Taschenbüchern, obwohl unter ihnen die Top-ten meiner Lieblingsbücher sind? Manche davon sind sehr alt und kaputt, z.B. die Hemingways. Unsere Bücher sind nach Alphabet geordnet und “H” steht in der mittleren Reihe, zweites Regal. Da, wo das Sofa auch steht und unser agiles Kleinkind bestens hinfassen kann, wenn er sich auf die Sofalehne stellt. “Der alte Mann und das Meer” hat keinen Deckel mehr, “Fiesta” besteht nur noch aus vielen einzelnen Seiten und “Männer ohne Frauen” ist angefressen und schlägt am unteren Rand Wellen von getrockneter Kinderspucke. Weg damit? Ehrlich?
Was ist mit Marx’ und Engels gesammelten Werken? Sonderausgabe. Aufheben, obwohl wir – es fällt mir schwer, dies einzuräumen - seit den Geburtstagen mit der 3 vorne dran und dem Immobilienerwerb keine wahren Sozialisten mehr sind? Oder lassen wir sie weiter im Regal stehen und verdeutlichen damit potentiellen neoliberalen Besuchern (seit man ständig mit den Eltern von Klassenkameraden der Kinder zu tun hat, weiß man nie, wer einem ins Haus kommt) ihre Unwillkommenheit? Ich habe sie stehen lassen - sollen sie mich weiter daran erinnern, den Kapitalismus immer dann vernichtenswert zu finden, wenn die Bank die Zinsen für unseren Kredit abbucht.
Gestern dann war der Kleiderschrank dran, denn ich möchte in die neue Wohnung nur noch die Klamotten mitnehmen, die uns noch passen und auch tragbar sind.
Das mit dem “Passen” ist so eine Sache…. ich hebe ja immer ganz viel in der Gewissheit auf,
dass ich bald wieder hinein passe. Auf diese Art und Weise habe ich es zu einem Kleider-schrank voller superschöner, aber zu enger Sachen gebracht, während auf meiner Kommode der kleine Haufen Kleider liegt, die ich regulär und aktuell so anzuziehen pflege. Das ist enorm praktisch, weil man sie nach dem Waschen und Trocknen gleich auf die Kommode packt und sie morgens griffbereit hat. Man muss nicht erst lange im Schrank danach suchen.
Und Herrn P.s Sachen - noch weiß er nicht, dass seine schwarzen “Kuschelpullover” im Müll gelandet sind. Die stinkigen Fetzen in die Altkleidersammlung zu geben, erschien mir nicht angemessen. Von “schwarz” kann gar keine Rede mehr sein; schwarz waren sie vielleicht mal 1989, als Herr P. sie bei unangemeldeten Demonstrationen im schwarzen Block getragen hat. Da musste man schwarze Kapuzenpullover haben, damit man von den Polizeikameras nicht identifiziert werden konnte. Mein Liebster hebt sie auf, damit er sich immer dann subversiv und gefährlich fühlen kann, wenn ihn in seinem Job mit unbefristetem Arbeitsvertrag mal die Sinnkrise packt. In Wahrheit aber trägt er sie nur, wenn er verdeutlichen will, dass er sehr, sehr krank ist. Wenn er mit dem Pullover, die Kapuze eng über den Kopf gestülpt, die Schultern angezogen, hüstelnd und krächzend morgens in die Küche kommt, dann weiß ich, dass mir das Schlimmste blüht: er fühlt sich krank.
Deshalb verbinde ich mit diesen Pullovern tiefste Hassgefühle und habe keine Sekunde gezögert, sie wegzuschmeissen. Demnächst, wenn Herr P. sich irgendwie elend fühlt, werde ich keine Ahnung haben, wo die alten Kampflappen sich befinden.

Spielzeug der Kinder… auch so eine Sache. Heute habe ich aus dem Keller den Riesenkarton mit den Lego Duplos geholt. Zum einen war es an der Zeit, dass unser Kleiner sie bekommt, denn seine pädagogisch wertvolle Motorikschleife interessiert ihn nicht die Bohne. Und zweitens wollte ich auch diese Kiste mal aussortieren, um zu einer Entscheidung zu kommen, was das Christkind denn demnächst so bringen muss bzw. überhaupt gar nicht bringen muss. Darüber sind sich ja mein Christkind und das der vielen Großeltern traditionell extrem uneinig.
In der Lego-Kiste befinden sich Teile aus drei Generationen. Die, welche noch von mir stammen, sind vor allem bunte, quadratische 4er-Blöcke und kleine Männchen, die lediglich aus Kopf und einem Vierer unten bestehen. Kopffüßler mit zusammengewachsenen Beinen quasi. Erinnert sich noch jemand daran? Dazu gab es kleine Häuschen, die zwar verschiedenfarbig, jedoch immer mit einer gelben Schranke zu verschließen waren. Die gelben Schranken sind alle nicht mehr vorhanden, die Männchen müssen nun also ungesichert in ihren Häuschen stehen. Was sie dort aber tun, konnte ich leider bis heute nicht herausfinden. Es wird wohl eines der großen Geheimnisse meines Lebens bleiben.
Aus der Generation meiner Schwester gibt es ein Lego-Duplo-Haus. Ganz konservativ mit Vater, Mutter, zwei Kindern, einem Baby und dem Hund. Man könnte aber die Mutter durch den Hubschrauberpiloten ersetzen und hätte so eine Regenbogenfamilie. Das wäre moderner.
Leider ist das Haus nicht mehr ganz vollständig. Vorhanden ist zwar noch der Frisierspiegel und
das Waschbecken, die Toilette fehlt jedoch. Wie soll ich das meinem Kleinen erklären, dessen Lieblingsbeschäftigung doch ist, auf dem Klo zu hocken und dabei “piesch-piesch” zu rufen, jedoch niemals tatsächlich auch nur einen Tropfen darin zu verlieren sondern immer aufs Parkett? Nicht mal aus Versehen. Pieselt die Lego-Familie ins Waschbecken oder in den Garten an den großen Baum, dessen Blätter leider auch verloren gegangen sind. Macht nix, ist ja eh Herbst.
Ein Teil vom Küchentisch fehlt auch. Das finde ich ziemlich bedeutsam, denn der Wert von gemeinsamen Familienessen wird ja gemeinhin völlig unterschätzt. Oder sitzt die Lego-Familie Abends immer vor dem mit Kacheln besetzten Wohnzimmertisch und schaut RTL2 zum essen?

Ich hab dann erst mal alle Legos in einen Kissenbezug und diesen in die Waschmaschine gesteckt. Als ich dann mal wegen seltsamer Geräusche ins Bad gelaufen bin, musste ich entdecken, dass die Waschmaschine aus dem Pulverfach überläuft. Der ganze Boden voller Wasser mit Schaum. Hätte ich kein Waschpulver reintun sollen? Oder ist der Schaum durch die Lungenbläschen beim Ertrinken der vielen alten, einbeinigen Legomännchen entstanden? Egal, sauber waren sie hernach trotzdem und auf die Art und Weise ist es endlich mal wieder dazu gekommen, dass der Ludwig das Bad gründlich gewischt hat.

Morgen früh, wenn ich ins Büro komme, wird keine Zeit sein, den Schreibtisch feucht abzuwischen und die Schubladen zu entmisten. Und das wird ein gutes Gefühl sein.

SallyP.

Hier sitze ich nun mit meinem Freund Merlot alleine und warte auf Herrn P. Der ist auf der ersten Eigentümerversammlung unseres Lebens und läßt mich per sms an den Abstimmungen über so wichtige Dinge wie:
- will die Eigentümergemeinschaft eine Gemeinschaftswaschmaschine und einen Gemeinschaftstrockner
- will die Eigentümergemeinschaft eine Standardwartung der Fahrstühle oder die Luxusausführung?
- will die Eigentümergemeinschaft eine Putzfirma fürs Treppenhaus oder wechseln sich die Parteien mit der Kehrwoche reihum ab

teilhaben.
Die letzte Sms lautete: “Willst Du dass alle Markisen gleich aussehen müssen oder nicht?”

Mir ist langweilig und ich bin müde und deshalb sähe ich meinen Liebsten eigentlich lieber hier daheim als woanders mit so dämlichen Fragen beschäftigt. Was soll man denn darauf sagen? Wäre ich dort, würde ich vorschlagen, dass alle Eigentümer rosa Playboyhasen-Markisen mit Glitzer drauf haben müssen. Oder lila, das ist jetzt modern. Ich hab zurück gesmst: “Mir wurscht, bin kein Markisennazi. Bring Ben & Jerrys von der Tanke mit wenn Du kommst”.

Es ist einfach der Ausnahmezustand… um uns herum sind die Leute ja gut situiert und bauen fast alle am eigenen Häuschen, sind damit schon fertig oder haben mindestens eine Eigentumswohnung erworben. Ich war diesbezüglich bisher jungfräulich, was sich aktuell geändert hat. Meine Güte, wenn ich gewußt hätte, was ich mir damit aufhalse… weit mehr als einen riesigen Kredit und eine Bindung an den Partner, welche die Ehe bei weitem übersteigt.

Die Leute sagen ja immer, man würde den Partner erst richtig kennenlernen, wenn man Kinder miteinander hätte. Ich für meinen Teil hatte das Glück, schon ein Kind zu haben, als Herr P. in mein Leben trat und so konnte ich in aller Ruhe studieren, wie er das vatermäßig so macht und mich dann - nach vielen, vielen Jahren - entscheiden, ihm aufgrund gebührlichen Vaterverhaltens noch ein eigenes Ei zu legen.
Die Kinder waren also nicht die Beziehungsüberraschung, sondern vielmehr die Immobilie. Ganz aktuell sind wir mit vielen zentralen Fragen beschäftigt und erkennen uns dabei oftmals nicht mehr wieder. Früher waren wir uns in Fragen von Style und Design völlig einig aber neuerdings gibt es überraschende Differenzen. Zum Beispiel tobt hier seit Wochen die Bodendiskussion:
Ursprünglich wollten wir uns vom Bauträger ein Parkett reinmachen lassen. Irgendeins… der Preis schien okay. Als es soweit war und der tatsächliche Kostenvoranschlag kam, hat uns der Schlag getroffen und wir haben in Schockstarre Teppichmuster angeschaut…
Bis mein Schwiegervater gesagt hat, er würde den Boden selbst verlegen. Hat er bei der Schwägerin ja auch schon gemacht und außerdem ist er in Rente und ihm ist langweilig. Super für uns, also waren wir wieder im (Holzboden)-Rennen. Nun sagt der Schwiegervater - und seinem Wort ist uneingeschränkt Glauben zu schenken, denn er ist Schwabe - dass es nur ein ganz bestimmtes Parkett sein darf und das sei teuer. Wegen der Fußbodenheizung. Aha. Ja, bitteschön, kein Problem. Dass wir Industrieparkett wollen, darüber sind Herr P. und ich uns einig. Immerhin. Der Parkettfachhändler des Vertrauens meines Schwiegervaters stellt uns also zur Auswahl:
Eiche, zum Preis von 65 Euro pro qm
Räuchereiche, zum Preis von 82 Euro
Nussbaum zum Preis von 98 Euro

Herr P. meint, Eiche sei zeitlos und hübsch, vor allem wenn sie geölt und nicht versiegelt sei. Geölt ist für mich sowieso klar, aber Eiche kommt mir nicht in die Tüte, weil Eiche erinnert mich an die Schrankwände meiner Großtante Ursel zu Zeiten, wo dieses Holz schon längst nicht mehr modern war. Ich will Nuss, aber die Kosten dafür übersteigen fast um das Doppelte die ganz ursprünglich veranschlagten Kosten der Baufirma, die uns ja damals horrend erschienen. Die Schwiegereltern runzeln auch die Stirn ob meiner bourgeoisen Einfälle und weisen darauf hin, dass KEINER in der Familie Nussbaum hat, OBWOHL wir nicht bei arme Leut wären. *schluck*

Seit Wochen sagt Herr P. zu mir, ICH müsse mich aber nun bald mal entscheiden. Aber wieso entscheiden? Wenn klar ist, dass Nuss zu teuer ist, was soll ich da entscheiden? Zumal er immer dazu sagt, dass ER der Meinung ist, Nuss sei zu teuer. Ich glaube vielmehr, ich soll mich nicht für eine Holzart entscheiden, sondern die Entscheidung liegt vielmehr darin, ob ich jetzt willig bin oder weiter bockig. Bisher habe ich mich darauf verlegt, einfach langgezogen “Neeeeeiiiiiiiiiiiiiiin” zu antworten und dabei dümmlich dreinzuschauen wie Barbie. Was ihn zunehmend gereizter macht und so kenn ich ihn eigentlich gar nicht.

Der Kompromiss soll nun die Räuchereiche sein, aber da bin ich jetzt zickig. Ich finde, Räuchereiche ist etwas für Leute, die nicht zugeben können, dass sie nicht genug Kohle für Nuss hatten. So wie wir. Herr P. meint zu diesem Argument, ich solle aufgrund meiner Egoprobleme mal wieder mit meinem Therapeuten sprechen. In Wahrheit finden wir die Räuchereiche aber tatsächlich beide nicht gut, was ein Eheberater - hätten wir einen - sicherlich für eine gute gemeinsame Basis befinden würde.

Seit gestern antworte ich übrigens auf die Aufforderung, mich endlich zu entscheiden mit dem Vorschlag, Teppichfliesen zu verlegen, weil das so schön praktisch und billig ist.

Und als es noch nicht der Boden war, war es die Küche. Die musste ja auch von langer Hand geplant werden. Im Prinzip waren wir uns völlig einig wie diese aussehen soll und wieviel Geld wir dafür ausgeben wollen. Bis wir ins Teure-Küchen-Geschäft gegangen und damit der Küchen-Mafia in die Hände gefallen sind. Erst ganz freundlich und dienstbeflissen und immer schön Kuchen hingestellt. Und uns dann vor Entscheidungen gestellt wie herkömmliche Dunstabzugshaube oder moderne Phallusform? 0-Grad-Kühlschrank ohne Stauraumverlust oder herkömmlicher Kühlschrank? Und wenn der Küchenmensch “herkömmlich” sagte, dann im Tonfall der Worte “Mülleimer” oder “Abflussrohr” oder “Misthaufen”.
Herr P. wollte dann die Pimmel-Abzugshaube und ich den Superkühlschrank. Vom Induktionskochfeld mit Gaskochstelle noch gar nicht zu reden…auf meinen Vorschlag, fortan 4 Mal die Woche Kartoffeln mit Quark zu essen und die Ausgabe dafür damit zu amortisieren, wollte er nichts wissen. Er mag einfach keinen Quark.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wozu kauft man sich gemeinsam eine Immobilie, die man eigentlich ein ganzes Arbeitsleben lang abzahlen müßte, wenn sie innerhalb kürzester Zeit der Scheidungsgrund ist, hä?

Übrigens hat Herr P. grad noch eine Sms zur Markisenfrage geschrieben:
“Die Markisennazis haben sich durchgesetzt!”

Ganz toll, denn das heißt wenigstens, dass er und ich uns im nächsten Frühjahr nicht um die Farbe der Markise streiten müssen.

SallyP.

Zeit für Winterschlaf

November 5th, 2009

Weil zur Zeit so oft von Herbst-Müdigkeit die Rede ist:
Ich bin zur Zeit morgens so müde, dass ich wirklich jeden Morgen, wenn der Wecker klingt, glaube, ich müsse jetzt sterben. Das ist wirklich hart, weil 5 Mal pro Woche zu sterben übersteigt langfristig mein Leistungsvermögen. Außerdem ist es ja nicht so, dass ich am Wochenende einen Prinzessinnenschlaf machen könnte… nein, nein. Samstag oder Sonntag muss ich ja auch den Kleinkinderkröten-Wochenendfrühdienst übernehmen, sonst stirbt wiederum Herr P. mittelfristig an Müdigkeit und das würde ja bedeuten, dass ich dann allein Samstag UND Sonntag raus muss. Außerdem haben wir immer noch keine Risikolebenversicherung aufeinander abgeschlossen.

Was ist nur los? Gehts Euch auch so? Noch vor zwei Wochen saßen wir im Shirt im Biergarten, haben in die Sonne geblinzelt und uns furchtbar italiensich gefühlt und ganz urplötzlich hatten wir gänzlich überraschend für zwei Kinder keine Winterjacke, keine Winterschuhe und keine Handschuhe und sahen uns deshalb schweren Mißhandlungsvorwürfen seitens der Großmütter ausgesetzt.
Sowas wie Handschuhe will mein Kleiner auf Tod und Teufel aber nicht anziehen und nennt sie beharrlich “Handsch-Aua”. Gleichzeitig kann er aber neuerdings “kalt” sagen, und meint damit in der Regel seine Finger, morgens auf dem Weg in die Kinderkrippe. Und Erkältung…. von Schweinegrippe oder anderen Kinkerlitzchen will ich gar nichts wissen, die fürchte ich nicht! Was kann schlimmer sein, als eine viele Wochen lang andauernde Kleinkindkröten-Erkältung? Seit 5 Wochen jetzt Rotznase und Husten. Rotznase und Husten, bei beiden Kindern. Der Kleine hustet manchmal so schlimm, dass er sich übergeben muss. Vorgestern Abend, Herr P. war natürlich zum Zwecke von Leibesertüchtigung nicht zu Hause, hab ich das Kind gebadet, frischen Schlafanzug angezogen, Fläschchen, Liedchen gesungen, Heia ins Betti. Da fängt er zu husten an und kriegt sich nicht mehr. Kotzt irgendwann mit Radius von einem halben Meter um sich das Abendessen - Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen - wieder aus. In unserem Bett übrigens. Also vollgekotztes Kind im Bad ablegen, komplett ausziehen, duschen, frisch anziehen. Betten frisch beziehen und das Allerschönste: die Wienerstückchen akribisch zusammensuchen, weil die sonst das Waschmaschinensieb verstopfen. Kennt Ihr das? Man macht alles sauber, aber irgendwie riecht immer noch alles…. Spätabends kam Herr P., küßt mich zur Begrüßung und sagt:” Pfui Deifel, Du stinkst ja nach Speibe!”.

Das mit der Rotze ist auch so eine Sache: Ich geb mir immer viel Mühe, aufzupassen und wir putzen dem Kind ja auch ständig die Nase, aber trotzdem hab ich dauernd Rotzeflecken auf der Bluse oder dem Blazer. Furchtbar ist das, denn meistens merkt man es erst im Büro, im Meeting mit lauter schnöseligen Anzugträgern, deren gute Ehefrauen natürlich aufgepaßt haben, dass sie KEINE Rotzeflecken auf dem Boss-Anzug haben. Wenigstens hab ich meine Kollegin M., Mutter von 4jährigen Zwillingen. Sie und ich pflegen uns ganz solidarisch seit einigen Wochen vor jeder wichtigen Besprechung gegenseitig von oben bis unten zu inspizieren wie Paviane auf der Suche nach Läusen und uns mit feuchten Reise-Toilettentüchern die eingetrockneten Rotzflecken wegzurubbeln.

Jaaaaaa, der Winter… und dann diese Dunkelheit! Ganz plötzlich ist es jetzt immer dunkel. Morgens wenn der Wecker klingelt: stockfinster. Wenn ich aus dem Bad komme und die Zeitung nicht da ist, weil der Austräger auch schon Winterschlaf macht, immer noch: stockfinster.
Und sogar wenn ich ins Büro radle: stockfinstere Nacht. Es wird nicht mehr lange dauernd, da wirds auch finster sein, wenn ich wieder heimradle und dann seh ich 4 Monate lang den Tag nur vom Bürofenster aus. Brrrrrr!

Nicht mal mehr ausgehen mag ich… weil ich dann so spät ins Bett komme und der Morgen danach noch schlimmer als eh schon ist. Vor ein paar Tagen hatten wir Betriebsausflug, das war eigentlich äußerst vergnüglich. Trotzdem hab ich um 21 Uhr nach dem zweiten Glas Rotwein aufgegeben und bin - übrigens stockbesoffen, wie war das mit der Alkoholverträglichkeit im Alter? - heimgefahren. Und dann durfte ich noch nicht mal ins Bett, sondern musste noch mein Schulkind retten, welches bis zum nächsten Tag 4 cm Höhe an seinem Murmelsäckchen häkeln musste und es natürlich nicht geschafft hat, der Arme! Was denkt die Schule sich denn, hä? Ein aufmerksamkeitsdefizitäres Kind mit klebrigen Wurstfingern kann doch kein filigranes - weisses - Murmelsäckchen mit Engelsmaschen häkeln! Das ist doch von vornherein zum Scheitern verurteilt und bringt nur Frustration und lebenslange Handarbeitsphobie. Der wird seiner Frau später mal sicher keine Tischdeckchen häkeln!

Also war ich die aufopferungsvolle Mutti und hab drauflos gehäkelt, aber ich kann euch sagen: Todmüde und besoffen bin auch ich nicht mehr die Königin der Engelsmaschen. Dennoch hats die Frau Handarbeitslehrerin gemerkt und zum Anlaß genommen, der Klasse über die ganz ureigene, individuelle Häkelhandschrift eines jeden einzelnen Individuums zu referieren, an welchem man dasselbige immer erkennen könne. Der Engelsmaschenfingerabdruck sozusagen. Die Theorie sollte sie mal dem BKA vortragen…
Wahrscheinlich konnte sie sogar an meinen Maschen noch meinen Blutalkoholwert ablesen.

Ich bin dazu gemacht, mich jetzt hinzulegen und richtig schön auszuschlafen. Bis April. Den nötigen Speck dafür hab ich mir auch schon angefressen, denn ich bin zur Zeit nicht nur dauermüde, sondern auch dauerhungrig.

Gute Nacht!

SallyP.

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